Beim Festival handelt es sich nach Angaben des Cottbuser Oberbürgermeister Frank Szymanski (SPD) um das größte Fest dieser Art in Brandenburg. Und eigentlich sollte es noch viel größer werden, so Stadtsportbund-Geschäftsführer Tobias Schick. Doch da der Fördermittelantrag für ein viertägiges Programm nicht durchging, musste etwas abgespeckt werden und von 24 Teilnehmerländern blieben Deutschland und Polen übrig. Dabei, so räumte Schick ein, sei die Zahl der teilnehmenden Schulen aus Cottbus hinter den Erwartungen zurückgeblieben. Aus den umliegenden Städten Guben, Forst und Spremberg seien überhaupt keine Schulen vertreten gewesen, so Schick, der dies vor allem auf die Fahrtkosten zurückführt.
Bei der Eröffnungsveranstaltung in der Lausitz Arena konnten sowohl Cottbuser Nachwuchskampfsportler als auch die Rock'n'Roll-Tänzer aus Zielona Gora ihr Können vor Hunderten zeigen.
Allein an den Schachtischen nahmen 130 Spieler Platz, der Rest widmete sich der umfangreicheren Bewegung. Mehr als 70 Helfer waren im Einsatz für das Festival, das von Europäischer Sportakademie, Stadtsportbund, Brandenburgischem Volleyballverband, ESV Lok RAW, dem Leichtathletikclub Cottbus, der Brandenburgischen Sportjugend und dem Cottbuser Basketballverein White Devils veranstaltet worden ist.
Im Turnier 3:3 spielten die Schulteams auf einen Korb.
Das kühl-feuchte Wetter trübte die Stimmung bei den Außensportarten etwas, wo Streetball und Streetsoccer sowie mehrere Wettkämpfe für die jüngeren Schüler organisiert worden waren. Zehnmeter-Sprints, Stabweitsprung, Weitsprungstaffeln und ähnliche Wettbewerbe sollten den zehn- bis Elfjährigen vor allem eins: Spaß machen.
Beim Stabweitsprung gab es professionelle Trainer-Hilfe.
Es mache Spaß, Sportprojekte in die Region zu holen, sagte der Cottbuser Oberbürgermeister Szymanski und deutete an, dass das nächste Festival eventuell auch in der Cottbuser Partnerstadt Zielona Gora stattfinden könne. Dort werde bis zum kommenden Jahr für mehr als 40 Millionen Euro ein neues Schwimm- und Erlebnisbad sowie eine Mehrzweckhalle mit rund 5000 Zuschauerplätze gebaut, erläuterte Szymanski die Überlegung. Im kommenden Jahr solle es aber einen neuen Anlauf geben, dem Festival einen europäischen Charakter über Deutschland und Polen hinaus zu verleihen.
Text von Jürgen Scholz (Lausitzer Rundschau)




















