Lehrgangskalender

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ESAB-News

23.08.2010

Kompaktseminar: Der Verein als Arbeitgeber

04.08.2010

Nachtrag: Sonnige Aussichten beim XIII. Europasportfest in Cottbus

03.08.2010

Neue Fortbildung zum Thema Sport im Ganztag

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Qualitätssiegel SPORT PRO GESUNDHEIT

Profitieren Sie als Übungsleiter "Sport in der Prävention" oder Verein von den Vorteilen des Qualitätssiegels SPORT PRO GESUNDHEIT des DOSB.

Sport PRO Gesundheit

Bewegung und sportliche Betätigung haben umfassende Wirkung auf Wohlbefinden, Zufriedenheit und Lebensqualität.

Die Angebote mit dem Qualitätssiegel SPORT PRO GESUNDHEIT möchten auch "Nicht-Sportler" auf ihrem Weg zu einem „bewegten“ Leben begleiten. Darüber hinaus bieten sie Vereinen mit Übungsleitern der Ausbildung "Sport in der Prävention" die Möglichkeit, Mitgliedern einen Teil der Kurskosten rückerstatten zu lassen!

SPORT PRO GESUNDHEIT wurde vom Deutschen Olympischen Sportbund in Zusammenarbeit mit der Bundesärztekammer auf den Weg gebracht. Durch die Kooperation soll vor allem eine bundesweite Verbreitung und eine bundeseinheitliche Qualität der Angebote gewährleistet werden.

Gesamtüberblick der Lehrgangsangebote
„Qualitätssiegel SPORT PRO GESUNDHEIT“ hier »

 

Was bietet das Qualitätssiegel Übungsleitern und Vereinen? – 4 Beispiele.

  • Die Vereine und Verbände garantieren Ihnen eine hohe und gleichbleibende Qualität der Angebote. Denn für alle zertifizierten Gesundheitsprogramme gelten verbindliche Qualitätskriterien.
  • Viele Krankenkassen haben das Siegel als qualifizierte Maßnahme zur Primärprävention anerkannt. Mitglieder haben die Möglichkeit, sich über § 20 SGB V einen Teil der Kurskosten rückerstatten zu lassen. Fragen Sie vor Aufnahme des Angebots Ihre Krankenkasse.
  • Darüber hinaus sind die Angebote von SPORT PRO GESUNDHEIT von einigen Kassen über § 65 SGB V in das Bonusprogramm aufgenommen worden. Interessierte sollten sich vorher auf jeden Fall bei ihrer Krankenkasse vor Ort informieren.
  • Die Sportvereine, die sich mit großem Engagement an der Aktion beteiligen, leisten mittel- und langfristig einen Beitrag zur Kostendämpfung im Gesundheitswesen.

Welche Qualitätskriterien werden angelegt?

Damit ein Kurs das Qualitätssiegel vom Landessportbund oder einem Fachverband erhält, muss er die folgenden sechs Kriterien erfüllen (Auszug der Qualitätskriterien):

  1. Zielgruppengerechtes Angebot

  2. Qualifizierte Leitung

    Übungsleiterausbildung "Sport in der Prävention"

    Die Übungsleiterinnen / Übungsleiter, die Gesundheitssportprogramme im Verein umsetzen, sind wesentliche Garanten für die Qualität dieser Programme. Die Ausbildungsrichtlinien des Deutschen Sportbundes bilden die erforderliche Grundlage zur Qualifikation von Leiterinnen und Leitern gesundheitsorientierter Sportangebote. Die Leiterin / der Leiter eines Gesundheitssportangebotes verfügt über die Übungsleiterausbildung "Sport in der Prävention" auf der 2. Lizenzstufe. Verantwortlich umgesetzt werden die diesbezüglichen Aus- und Fortbildungen in den Landessportbünden und den Sportverbänden. Die Ausbildung gliedert sich in eine Basisausbildung und in darauf aufbauende Profilbildungen. Die Ausbildungsprofile können mindestens einem der Bereiche „Herz-Kreislauf“, „Muskel-Skelettsystem“, „Entspannung / Stressbewältigung“ oder „Allgemeiner Präventionssport“ bzw. einer der Zielgruppen „Kinder und Jugendliche“, „Erwachsene“ oder „ältere Menschen“ zugeordnet werden. Mit dem Erwerb der Lizenz ist der Ausbildungsprozess nicht abgeschlossen. Durch regelmäßige Fortbildungen sollen Kenntnisse, Fertigkeiten und Fähigkeiten vertieft und der Informationsstand der Übungsleiterinnen / Übungsleiter aktualisiert werden.

    Übereinstimmung von Angebots- und Ausbildungsprofil

    Für die spezifischen Angebotsprofile sind jeweils passende Ausbildungsprofile erforderlich.

    Höherwertige bewegungs- und sportbezogene Berufsausbildungen

    Alternativ zur Übungsleiterausbildung "Sport in der Prävention" auf der 2. Lizenzstufe verfügt die Leiterin / der Leiter über eine höherwertige bewegungs- und sportbezogene Berufsausbildung. Diese muss mindestens einer der nachfolgend genannten Qualifikationen entsprechen:
    • Sportwissenschaftler (Diplom / Magister / Lehramt) mit nachweislich gesundheitsorientierter Ausrichtung,
    • Sport- u. Gymnastiklehrer/in mit nachweislich gesundheitsorientierter Ausrichtung,
    • Physiotherapeut/in bzw. Krankengymnast/in mit Zusatzqualifikation in der Methodik des Sports,
    • Ergotherapeut oder Motopäde mit Zusatzqualifikation in der Methodik des Sports.
  3. Einheitliche Organisationsstrukturen

  4. Präventiver Gesundheits-Check

  5. Begleitendes Qualitätsmanagement

  6. Der Verein als Gesundheitspartner

    Kooperation und Vernetzung

    Auf Verbandsebene sind die Voraussetzungen geschaffen, um z.B. mit ärztlichen Standesorganisationen – insbesondere den Bundes- und Landesärztekammern – oder verschiedenen Versicherungsträgern zu kooperieren. Auf der örtlichen Ebene geht es vor allem darum, die entsprechenden Zielgruppen zu erreichen und über die Zusammenarbeit mit Partnern im Gesundheitsbereich Teil eines Netzwerkes „Gesundheitsförderung“ zu werden. Der Verein sollte daher bereit sein, z.B. mit Ärzten, Schulen, Kindergärten, Seniorenorganisationen, Gesundheitsämtern, Krankenkassen und Krankenhäusern zu kooperieren. Besonders die Zusammenarbeit mit niedergelassenen Ärzten wird empfohlen. Die Angebote sollten entsprechend in der Ärzteschaft bekannt gemacht werden. Durch die Zusammenarbeit mit dem Arzt hat der Verein die Möglichkeit, neue Zielgruppen zu gewinnen und findet darüber hinaus in ihm einen kompetenten Ansprechpartner für alle fachlichen Fragen – angefangen von der Gesundheitsvorsorgeuntersuchung bis hin zur Teilnahme an Informationsveranstaltungen zum Thema „Sport und Gesundheit“.

    Beschreibung der "Lebenswelt", in der das Angebot stattfindet

    Es sollte ersichtlich sein, in welcher "Lebenswelt" (Setting) das Gesundheitssportangebot stattfindet. Denkbare Settings sind Sportvereine, Kindergärten, Schulen, Betriebe und Senioreneinrichtungen.

    Bereitschaft zur gesundheitsorientierten Weiterentwicklung des Vereins

    Der Sportverein sollte eine aktive Rolle bei der Schaffung eines gesundheitsorientierten Umfeldes für die angebotenen Sportprogramme spielen. Eine wesentliche Voraussetzung hierfür ist die grundsätzliche Bereitschaft zur gesundheitsorientierten Weiterentwicklung des Vereins. Dies schließt insbesondere eine Unterstützung der Übungsleiter vor Ort und eine Vernetzung der Gesundheitssportprogramme auf allen Ebenen mit ein.

 

Detailierte Informationen / Kontakt

Unser Text hat Ihnen einen ersten Überblick über das Thema SPORT PRO GESUNDHEIT gegeben. Weiterführende Informationen finden Sie in unserem Downloadbereich oder unter www.sportprogesundheit.de

Sie möchten persönlich mit uns über das "Qualitätssiegel SPORT PRO GESUNDHEIT" sprechen?
Hierfür wenden Sie sich bitte an unseren Mitarbeiter Morten Gronwald oder Frau Dr. Schneider vom Landessportbund Brandenburg:

Sollten Sie Fragen zum Thema "Sport Pro Gesundheit" haben, stehen wir Ihnen gerne telefonisch oder per E-Mail zur Verfügung.

Morten Gronwald

Morten Gronwald

Leiter Verbandliche Bildung

Tel: +49 (0)331 971 98 - 40
Fax: +49 (0)331 971 98 - 68

gronwald@esab-brandenburg.de

 
Fr. Dr. Schneider

Frau Dr. Schneider

Mitarbeiterin des LSB Brandenburg

Tel: +49. (0)331. 971 98 - 46

schneider@lsb-brandenburg.de

 

 

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Gesamtüberblick der Lehrgangsangebote „Qualitätssiegel SPORT PRO GESUNDHEIT“ hier »

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