Die Europäische Sportakademie Land Brandenburg (ESAB) hat am diesjährigen Expert Forum, organisiert vom Europäischen Netzwerk der Akademien des Sports (ENdAS) und den European Olympic Academies (EOA) vom 13. bis 14. November 2025 in Luxemburg in Luxemburg teilgenommen. Dr. Kristin Wick, verantwortlich für Internationales an der ESAB Fachhochschule für Sport und Management Potsdam und René Fiehler, zuständig für die Internationale Arbeit der ESAB, kamen mit Vertreterinnen und Vertreter verschiedener Sportbildungsinstitutionen zusammen, um sich über aktuelle Entwicklungen in Ausbildung, Forschung und europäischer Zusammenarbeit auszutauschen.
Die Veranstaltung vereinte erstmals Expertinnen und Experten aus neun Ländern. Nach der Begrüßung durch Charles Stelmes vom INAPS, Sportminister Georges Mischo und COSL-Präsident Michel Knepper standen zwei spannende Vorträge im Mittelpunkt. Prof. Dr. Jürgen Mittag von der Deutschen Sporthochschule Köln stellte die Frage, ob Europa ein eigenes Sportmodell braucht. Prof. Dr. Dikaia Chatziefstathiou von der Canterbury Christ Church University präsentierte unter dem Titel „Reimagining Safe Sport (OVEP)“ wichtige Erkenntnisse zum Schutz von Sportlerinnen und Sportlern sowie zur Bedeutung der Menschenrechte im Sport. Der erste Tag klang mit der „Team Lëtzebuerg Night“ aus, einem Abend zu Ehren des Nationalteam und Partnern des Luxemburger Sports.
Der zweite Tag bot Raum für intensiven Dialog. Beim Projekt-Speed-Dating wurden zehn Kooperationsideen vorgestellt und diskutiert. Dazu gehörten das Integrierte Sportkonzept 2.0 des COSL, das „Culture of Care“-Projekt zur Unterstützung von Jugendlichen im Sport der LUNEX University, das litauische Projekt „A healthy soul in a healthy body“, die Einführung Olympischer Bildung als interdisziplinäres Fach in Ungarn sowie ein Konzept zur Sportförderung in Ostbelgien. Die Gespräche machten deutlich: Gemeinsame Projekte und ein engerer Austausch sind entscheidend für die Zukunft des europäischen Sport- und Bildungsnetzwerks.
Mit diesem Forum wurde ein wichtiger Grundstein für neue Partnerschaften gelegt. Die nächsten Termine stehen bereits fest: Am 15. Januar 2026 findet ein Online-Netzwerk-Meeting statt, und am 16. und 17. April 2026 folgt das nächste ENdAS-Treffen in Potsdam.




