Akademie International

Ideen und Wissen für Europa

Mit unseren Aktivitäten und Initiativen repräsentieren wir ein Modell internationaler Zusammenarbeit im Sport. Als gemeinnützige Einrichtung verwirklichen wir damit Ideen und Ziele einer europäischen Sportentwicklung. So fördern wir einen grenzüberschreitenden Innovations- und Wissenstransfer und gestalten ein zukunftsfähiges Europa aktiv mit, getreu dem Motto: Europa erleben – ohne Grenzen.

Die internationale Arbeit der ESAB fußt auf europäischen und internationalen Netzwerken, wie dem Kuratorium, dem >>Europäischen Netzwerk der Akademien des Sports oder der Kooperation mit Der Sport e. V. aus Korea.

Eine Gruppe von dreizehn Personen, von denen einige lächeln, steht in einem Innenraum vor großen Fenstern und europäischen Flaggen. Eine Person in der Mitte hält ein Schild mit der Aufschrift #TEAMEUROPE.

Die ESAB im Netzwerk der Sportakademien

Eine Gruppe von dreizehn Personen, von denen einige lächeln, steht in einem Innenraum vor großen Fenstern und europäischen Flaggen. Eine Person in der Mitte hält ein Schild mit der Aufschrift #TEAMEUROPE.

Das Europäische Netzwerk der Akademien des Sports (ENdAS) ist ein Zusammenschluss von 19 Akademien und Bildungseinrichtungen, die in neun europäischen Ländern beheimatet sind: in Polen, den Niederlanden, in Belgien, Luxemburg, Frankreich, Schweden, Österreich, Tschechien und Deutschland.

Die Ziele des ENdAS sind:

  • gemeinsame Maßnahmen und Begegnungen im europäischen Sport zu organisieren und zu koordinieren
  • über Richtlinien und Fördermöglichkeiten im europäischen Sport zu informieren
  • am Gestaltungsprozess des Sports in Europa aktiv mitzuwirken.

Das Kuratorium der ESAB

Das Internationale Kuratorium der ESAB setzt sich aus Vertreter:innen der polnischen Wojewodschaften Lubuskie, Zachodniopomorskie und Dolnoslaskie sowie des Landessportbundes Brandenburg zusammen.

Das Kuratorium wurde im Juni 2005 in Potsdam gegründet. Die Ministerin der Finanzen und für Europa des Landes Brandenburg, Katrin Lange, übernahm im Oktober 2022 den Vorsitz.

Die Schwerpunkte des Kuratoriums liegen in der Koordinierung der Zusammenarbeit der Partnerregionen im Grenzraum und der Umsetzung der EU-Förderperiode 2021–2027 im Bereich des Sportes, der Gesundheit und der Bildung:

  • Beratung zu EU-Fördermöglichkeiten im Sport „Vereine im grenznahen Raum“ in Zusammenarbeit mit den Euroregionen an der deutsch-polnischen Grenze.
  • Initiierung und Fortführung des gemeinsamen Erfahrungsaustausches zwischen den Ländern (z. B. Austausch zwischen Schüler:innen und Studierenden, Sportzentren sowie Sportverbänden und -vereinen).
Logo mit sich überschneidenden grünen und blauen Formen, die ein stilisiertes Blatt oder eine Landschaft bilden, mit dem Text Lubuskie Warto zachodu in Blau auf der rechten Seite.
Logo mit mehrfarbigen Quadraten, die ein Häkchen bilden, das von grün zu blau übergeht, neben dem Text Pomorze Zachodnie in grauer Schrift auf weißem Hintergrund.
Das Bild zeigt ein gelb-schwarzes Emblem mit einem Adler auf der linken Seite und dem Text DOLNY ŚLĄSK in fetten schwarzen Buchstaben auf der rechten Seite.
Ein einfacher roter Umriss eines fliegenden Vogels befindet sich über den Worten LAND BRANDENBURG in fetten schwarzen Buchstaben auf einem weißen Hintergrund.
Ein rotes Häkchen über der Phrase "Get Things Done" (Erledige Dinge) in schwarzer Schrift auf einem einfachen weißen Hintergrund.

Die FHSMP im European Observatoire of Sport and Employment

Logo des Europäischen Observatoriums für Sport und Beschäftigung (EOSE) mit blauem und gelbem Text. Gelbe Sterne bilden einen Halbkreis über den Buchstaben, der an die EU-Flagge erinnert.

Unsere Fachhochschule für Sport und Management Potsdam ist seit Januar 2016 Partnerin im internationalen Netzwerk European Observatoire of Sport and Employment (EOSE). Die Netzwerkorganisation EOSE initiiert und unterstützt gemeinsame Aktivitäten und den Wissensaustausch verschiedener europäischer Organisationen im Sportsektor. Das Leitthema der Projekte und Aktivitäten der EOSE ist die Entwicklung von Fachkräften und der Beschäftigung im Sportsektor. Die EOSE setzt sich für die Entwicklung der Sport- und Aktivfreizeitbranche ein und ist Expertin für den Aufbau von Brücken zwischen Bildung und Wirtschaft sowie für die Entwicklung kompetenter Mitarbeitender.

Logo des Europäischen Observatoriums für Sport und Beschäftigung (EOSE) mit blauem und gelbem Text. Gelbe Sterne bilden einen Halbkreis über den Buchstaben, der an die EU-Flagge erinnert.

ERASMUS+ an der ESAB Beruflichen Schule Potsdam

Das Projekt „Sports Module Carousel Based on Learning Outcomes“ soll grenzüberschreitenden Wissensaustauch fördern, indem Lehrkräfte und Schüler:innen zu ausgewählten Themenwochen bei einem Projektbeteiligten zusammenkommen. Die modularen Bausteine bilden aufeinander abgestimmte Themenkomplexe und ermöglichen es den Partner:innen, ihr individuelles Kompetenzprofil einzubringen. Geplant sind unter anderem Module, wie E-Health, E-Sports oder Betriebliches Gesundheitsmanagement. Das Projekt läuft seit 2020 und wird von ERASMUS+ gefördert.

Unsere Partner:innen: ROC van Amsterdam MBO College Hilversum aus den Niederlanden, Valtakunnallinen valmennus-ja liikuntakeskus Oy aus Finnland, CEES aus Spanien

Logo von ROC van Amsterdam mit dem Text Educatie ROC van Amsterdam auf der linken Seite und MBO College Hilversum auf der rechten Seite, mit einer Gruppe von Menschen, die den Buchstaben O in ROC bilden.
Logo mit dem Wort cees in weißen Kleinbuchstaben innerhalb von vier blauen Kreisen, darüber die Website-Adresse www.cees.cat in grauen Kleinbuchstaben auf weißem Hintergrund.
Logo mit dunkelblauem Hintergrund und dem Text 3K und Kolmen Kampuksen Urheiluopisto in weißen Großbuchstaben.
Erasmus+-Logo mit dem Wort Erasmus+ in weißem Text auf blauem, pinselartigem Hintergrund mit einer abstrakten Stadtlandschaft.

ERASMUS+ Projekt NEXT-VET vereint Praxis und Wissenschaft

Das Projekt NEXT-VET (Neurofeedback and Exergaming Transforming Vocational
Education and Training) ist in der Förderlinie Erasmus+ KA220-VET verankert. Es wird von November 2025 bis Oktober 2028 durchgeführt. Ziel ist es, das Wohlbefinden, die Konzentrationsfähigkeit und die Lernmotivation von Auszubildenden im Bereich der beruflichen Bildung zu steigern.

Im Mittelpunkt stehen dabei zwei innovative Ansätze:

  • Exergaming – also bewegungsbasierte digitale Spiele, die körperliche Aktivität in den
    Lernprozess integrieren,
  • Neurofeedback – ein Verfahren, das Lernende in die Lage versetzt, ihre Aufmerksamkeit und ihren Stresshaushalt gezielt zu regulieren.

Beide Methoden sind wissenschaftlich fundiert, interaktiv und eröffnen die Möglichkeit, Lernprozesse nachhaltiger zu gestalten.

Das Projekt wird von einem starken Verbund aus sieben Organisationen getragen:

  • Leadpartner: ROC van Amsterdam-Flevoland (NL)
  • Weitere Partner: Kolmen Kampuksen Urheiluopisto (FI), CEES (ES), Europäische
    Sportakademie Land Brandenburg (DE), Ensinus (PT), Mulier Instituut (NL), Savonia
    University of Applied Sciences (FI).

Für die ESAB ergibt sich hier eine doppelte Rolle: Einerseits die praktische Erprobung an den Beruflichen Schule Potsdam und Lindow, andererseits die wissenschaftliche Begleitung und Validierung über die FHSMP. Damit nimmt die ESAB eine Schlüsselstellung ein, da sie sowohl die pädagogische Praxis als auch die sportwissenschaftliche Forschung einbringt.